Ischgl, St. Anton oder Sölden? Der große Apresski-Test…
Riesige Konzerte auf dem Gipfel, Partys mit Live-Musik, Stars der Szene hautnah, fette Vergnügungstempel oder lieber die kleine urige Hütte am Berg. Was macht Apres-Ski eigentlich aus?Von St. Anton bis Kitzbühel, von Ischgl nach St. Moritz, gefeiert wird eigentlich überall, wo sich Menschen die Pisten hinunter stürzen, aber wie und in welchem Umfang gefeiert wird, da tun sich riesige Unterschiede auf.
Richtig “Zur Sache” geht es wohl unvergleichlich in St. Anton und Ischgl. Schon morgens sind die verschiedenen Schirmbars und Sonnenterrassen am Berg und neben der Seilbahn oft gut besucht. Die vertrauten Klänge von DJ Ötzi, Markus Becker oder Peter Wackel, vermengt mit unzähligen Klassikern der Apresski-Hitparade (Schlager, NDW, Skifoan u.s.w.) begleiten einen jeden nahezu rund um die Uhr im ganzen Skigebiet. Ruhe und Abgeschiedenheit in der idyllischen Bergwelt? Hier sucht man sie vergeblich. Schon mittags stehen die ersten Jungs mit Skistiefeln auf den Bänken neben der Bar und bauen kleine Kunstwerke aus Jägermeistern-Fläschchen oder gönnen sich Tabletts voll mit Willy oder Marille. Stars und Sternchen geben sregelmäßig ich die Ehre und präsentieren ihre Hits auf der Bühne.
Nicht nur oben am Berg, auch im Ort gibt es ab dem frühen Nachmittag mehr als ein Dutzend Bars und Schirme, in denen Aprésski zelebriert wird. Vergleichbar ist noch Sölden, das vor allem auch nachts noch einiges zu bieten hat. Diese Orte sind sozusagen die Arenals, Lloret de Mars oder zumindest Ibizas der Aprésski-Szene. Etwas übersichtlicher und nicht ganz so krass, aber doch sehr partygeeignet sind z.B. auch Obertauern, Saalbach-Hinterglemm oder Mayerhofen.
Etwas gediegener (und noch teurer…) geht es in Kitzbühel, St. Moritz, Davos oder auch Lech am Arlberg zu. Oft etwas reiferes Publikum zeigt gerne was es hat (oder gerne hätte) und feiert vorzugsweise mit Champagner (sogar auf Eis, was dem Gourmet sicher die Tränen in die Augen treibt) und Schnittchen. Letztlich lassen es die Partyfreunde (die im Sommer vielleicht in Kampen auf Sylt, Sardinien oder an der Cote d´Azur feiern) hier aber auch bis in die Morgenstunden krachen.
In der Schweiz ist die Feier nach der Abfahrt leider nicht so ausgeprägt wie in Austria. Sicher, der eine oder andere Williams-Birne oder Glühwein wird auch hier genossen und hier und da gibt es auch Bars, die auf den Einkehrschwung am Nachmittag spezialisiert sind, aber eine echte Apréski-Kultur gibt es nicht. In Italien sucht man danach insgesamt eher vergeblich.
Wir würden gerne von Euch wissen, was Apresski tatsächlich ausmacht und wo Ihr am liebsten feiert. Ob Ötztal, Zillertal oder Montafon. Schweiz oder Österreich, DJ Ötzi oder Rihanna, Bier oder Glühwein. Wir hoffen auf rege Beteiligung!
Jede Menge Infos zu Skiorten, Hütten und Skigebieten findet Ihr auf www.apresski.de. Ihr könnt dort bewerten und natürlich auch neue Orte und Hütten vorschlagen.Ganz neu startet dort die Apresski-Hitparade, die Ihr natürlich mitgestalten könnt.
Wir freuen uns außerdem über Ideen, Wünsche und Kritik!
Euer Apresski.de Team
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