Skihallentest: Snowdome Bispingen

apres_snowdome_eingang.jpgFür uns gehts nun bald in die Berge nach Serfaus. Um schon mal etwas Kontakt mit dem Schnee zu haben und das Skifieber etwas anzuheizen, haben wir uns gestern in die Skihalle aufgemacht. Um Hamburg haben sich in den letzten Monaten mit dem Snow-Dome in Bispingen und dem Snowfunpark Wittenburg gleich zwei Skihallen angesiedelt. Wir haben uns für den Snowdome in Bispingen entschieden. Hier ein kleiner Bericht.

Weil wir für die ersten Schwünge ein wenig Platz haben wollten, sind wir am Montag morgen zum Snowdome aufgebrochen. Trotz der ungewöhnlichen Zeit waren wir nicht die Ersten, schon um 10 Uhr war der Parkplatz halb voll und auf der Piste war gut was los. Wer vor seiner Haustür auf die Bretter möchte, muss zunächst mal ganz gut in die Tasche greifen. 14 Euro zahlt ein Erwachsener für zwei Stunden Skihalle (am Wochenende 17 Euro). Die Ausrüstung gibts für nochmal 6 Euro. Die Verleihbretter sind nicht die Neuesten, aber ok. Einchecken, Schuhe aussuchen und Bretter einstellen lassen geht alles recht flott und nach 20 Minuten ist man in den falschen Bergen.

Skischuhe

In der Halle ist man erstmal reichlich froh, dass man sich trotz den 20 Grad draussen, schon zuhaue so eingekleidet hat, als wolle man in Saas Fee auf 3000 Meter, denn es ist saukalt in der Halle. Auf dem “Gipfel” bringt einen ein Sechsersessel. Nach gut 2 Minuten ist man oben. Der Blick durch die Fenster auf die grünen Wiesen Niedersachsens ist erstmal gewöhnungsbedürftig, also schnell umgedreht und runter. Ups, das ging flott. Die 300 Meter Abfahrt sind schnell hinter einem und man sitzt wieder im Lift. Naja, bald gehts ja in die richtigen Berge.

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Das Gefälle zwischen 9% und 20% entspricht einer hellblauen Piste. Für Skineulinge also ideal zum üben. Daher kann man aus dem Lift auch für die recht seichte Piste ungewöhnlich viele Purzelbäume beobachten. Für Snowboarder gibt es im Snowdome Bispingen einen Miniminifunpark mit zwei Hügeln und kleinen Gimicks. Trotz der recht ungewöhnlichen Zeit war die Piste schon gutgefüllt und ohne Blick nach oben sollte sich keiner auf der Piste in Bewegung setzen. Die Schwünge auf der Piste werden untermalt von dezenter Musik, was durchaus nett ist.

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Für Kinder gibt es einen kleinen Hang zum üben mit Zauberteppich, der allerdings fast kein Gefälle hat, so dass es schnell Gemecker gibt weil man einfach keine Fahrt draufkriegt und der Nachwuchs endlich in den richtigen Lift will. Das hört man doch gerne! Eltern sei empfohlen vor dem richtigen Skiurlaub einmal mit den Kindern in die Skihalle zu fahren. So kriegen die Kleinen schon mal ein Gefühl für die Bretter und vor Ort geht dann schon um einiges sicherer.

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Ganz nett ist, dass die zwei Stunden angehalten werden, wenn man die Halle verlässt um auf der “Hütte” was zu verzehren. Gastronomisch ist alles wie in den Bergen: Selbstbedienung und die üblichen Speisen aus Österreich. Die Preise sind auf “normalen” Hüttenniveau.

Apres Ski soll es im Snowdome in Bispingen auch geben. Gut Montags um 1 Uhr kann man verzeihen, dass in der Skihalle das Volk noch nicht auf den Tischen steht, daher musste dann im Auto die Apres-Ski-CD rein (übrigens auch empfehlenswert die Kleinen rechtzeitig in das alpenländische Liedgut einzugewöhnen).

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Also der Snowdome ist durchaus empfehlenswert. Für Einsteiger auf jeden Fall eine sehr gute Adresse um schnell sicherer auf den Brettern zu werden. Der ambitionierte Skifahrer freut sich mal wieder Ski unter den Füssen gehabt zu haben, Kaiserschmarrn gegessen zu haben, einen Almdudler im Bauch gehabt zu haben, zu wissen, dass noch alle Skiklamoten vorhanden sind, den Nachwuchs für den richtigen Skiurlaub motiviert zu haben und zu wissen, dass es denn bald richtig los geht!

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